Stifte raus!
Freitag, 7. Januar 2011, 16:48
Abgelegt unter: Tagebuch

Da das neue Jahr nun schon etwas fortgeschritten ist, mag ich gleich zu Anfang ein Thema ansprechen, welches mir in den letzten Tagen und Wochen doch etwas schwer im Magen lag.

Hallo zusammen!

Auf meinen Hinweis: “Achtung, neues unter Termine” war die Anzahl an Rückmeldungen, die Eingegangen sind, doch etwas gering. Mag daran liegen, dass es noch im alten Jahr angekündigt wurde, wo alle mit Weihnachten und den Feiertagen zu tun hatten. Auch gut möglich, dass der obligatorische Kalender in der Küche noch nicht hing. Beides Argumente, die von nun an nicht mehr zählen. Um Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen, spreche ich hier noch einmal alle an. Jeder, der diese Seite ließt, ist also aufgefordert mir eine Email zu senden, sofern denn der Wunsch nach einem Wiedersehen bestehen sollte. Wir schaffen es nicht jeden zu besuchen und würden uns auf ein Wiedersehen im etwas größerem Kreis sehr freuen. Deutlicher kann und will ich nicht werden!

So, da der Anschiß gleich zu Beginn kam, habt ihr jetzt nichts mehr zu befürchten.

Die erste Woche des neuen Jahres verging schnell. Auf der einen Seite stehen wir unter enormen Termindruck, der reichlich Überstunden mit sich bringt, auf der anderen Seite ist es hier (wie in Deutschland wohl auch) früh dunkel. Die Aktivitäten reichen von der Couch zum Wickeltisch und bis an den Kühlschrank. Hund und Vermieters Katze haben aufgehört sich um den Platz vor dem Kamin zu streiten. Sie liegen jetzt einfach zusammen da. Ja, wenn es kalt wird, rückt man schon mal ein Stück näher zusammen.

Louis wurde geimpft. Zwei Spritzen, in jeden Oberschenkel eine, haben der Mama beim Zuschauen wahrscheinlich mehr weh getan als ihm selbst. Etwas quengelig verging dann der weitere Tag. Heute ist jedoch alles wie gehabt. Er hat jetzt angefangen zu lachen. Also gelacht hat er vorher schon, jetzt ist auch Ton mit dabei. Dies hat zur Folge, dass Papa sich köstlich amüsiert. Einerseits des Kleinen wegens, andererseits der Grimassen wegen, die Mama macht um ersteres zu erreichen.

Auf der Arbeit gab es Heute eine dokumentierte Unterweisung. Heißt so viel wie, der Arbeitgeber sichert sich gegen alle Eventualfälle ab. Also immer schön Helm auf, Gefahrenbereiche abzäunen und am Schluß immer auf den Not-Aus drücken. Alle Unterschreiben und weiter bitte. Keine 10 Minuten später war alles wieder beim Alten. Die Gefahrenbereiche waren nicht abgezäunt und auch der Chef lief unter den Lasten ohne Helm munter hin und her. Sind sie nicht drollig die Nordmänner (und Frauen)?! Den Not-Aus haben die nachher bestimmt auch nicht gedrückt.

Jetzt ist Freitag. Das heißt, wie an allen anderen Freitagen auch, Bericht schreiben. Da dieser so gut wie fertig ist, steht der zweite Punkt quasi schon vor der Tür. Einkaufen. Was wären wir ohne Rituale. Und da der vermehrte Gang zum Kühlschrank nicht nur Kalorien verbrennt, sondern auch schnell zur Ebbe führt, wird jetzt also wieder geflutet. Was jedoch widerum zu einer Ebbe in der Haushaltskasse führt. Aber dafür gibt es ja die Überstunden. Wie ihr seht haben wir uns hier ziemlich den Gezeiten angepasst. Nur in einem anderem Rhythmus.

In diesem Sinne

Gruß

Karsten









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