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Ähnlich wie Elvis, Jim Morrison, J.F.K , John Lennon und was weiß ich wer noch alles tot sein müsste und es doch nicht ist (oder mittlerweile schon), erging es auch meiner Angel. Ich scheute mich etwas davor das kaputte Teil aus dem Auto zu holen bevor ich den letzten Bericht verfasst habe. Es zeigte sich, dass “jemand”, als er den Sitz zurück schob, mit den Kufen des Sitzes den Spitzenring quasi abgeknipst hat. Ganz fein durchgetrennt. Somit war die Rute nicht gesplittert und konnte von mir binnen weniger Minuten wiederbelebt werden. Sie ist jetzt gute 5 cm kürzer aber das macht nichts an ihren Eigenschaften. Ich hab sie vorsichtshalber mal aus unserem Auto raus genommen.
Hallo zusammen!
Ich war auf Bømlo Gold suchen. Muss aber sofort Entwarnung geben. Ich darf weiter arbeiten gehen. Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber wir haben tatsächlich was gefunden. Ich hatte einen Bekannten hier aus Haugesund dabei, der nicht zum ersten Mal Gold gewaschen hat. Unsere Ausbeuten waren einige Körner, die in etwa Staubkorngröße hatten. In der Waschpfanne ganz nett anzusehen, hat man sie jedoch versucht auf den Finger zu nehmen, musste man schon sehr genau hinsehen. Wie gesagt, Staub. Trotzdem ein ganz lehrreicher Ausflug.
Die letzte Woche zog sich wie Kaugummi. Ist glaube ich so vor dem Urlaub. Oder sollte ich sagen in der Urlaubszeit? Es ist schlichtweg Sparprogramm angesagt. Nichts was eilt und keine Aufträge, die an irgendwelche Termine gebunden sind. Und wenn doch, liegen die Termine so weit hinten, dass sie im Moment nicht mal erwähnenswert sind. Die Arbeitsmoral ist ziemlich im Keller, keiner hat mehr so richtig Lust und Pause, Kaffee und Zigaretten werden groß geschrieben. Ich bin froh, dass mein Chef kein deutsch lesen kann, glaube aber dennoch, dass er ganz gut weiß was los ist. Der Spanier vom Hof hat nur noch Siesta und heute den Bogen für meine Verhältnisse überspannt. Wir brauchten einen Gabelstapler. Karsten geh mal runter und fahr das da hin. Staplerfahren ist im Moment mein Job. Immer wenn was zu fahren ist: Karsten! Wie dem auch sei, Stapler werden hier von allen gefahren und da stehen gelassen wo sie das letzte Mal gebraucht wurden. Also jedes Mal aufs neue Stapler suchen. Heute wurde ich hinter der Halle fündig. Ich muss dazu sagen, dass wir zwei von den Dingern haben. Unser Spanier hatte beide in Beschlag. Einen links, den anderen rechts in der Mitte sein Auto auf gut einen Meter hochgehoben und er fleißig darunter am Basteln. Als ich ihm dann sagte, dass ich gerne einen davon haben wollte, gestikulierte er nur wild, schimpfte irgendwas auf spanisch und machte keinerlei Anstalten auch nur irgendwas an der Situation zu ändern. Gut dachte ich, erst mal Pause.
Ich überlege gerade, wie ich hier jetzt eine gute Überleitung hinbekommen könnte. Siesta, Pause, Spanien. Ich weiß auch nicht. Meine, oder besser gesagt “unsere” Siesta beginnt in genau 2 Wochen. Noch 10 Mal früh aufstehen, Fahrrad fahren und erst um 15.30 Uhr wieder zuhause sein. Bei einem Anfahrtsweg von 11 Kilometern, sind es noch 220 Kilometer bis zum Urlaub. In der Zeit, in der wir Urlaub haben, ist denke ich auch Pause auf dieser Seite. Ich nehme mir einfach mal die 3 Wochen um ein paar neue Ideen zu sammeln und ein paar Dinge geschehen zu lassen. Danach geht es dann in altgewohnter Manier weiter. Aber noch ist es ja nicht so weit.
Wo wir gerade bei Ideen sind. Ich hatte ja mal die Idee ein Buch zu schreiben. Hatte auch schon so einige Seiten getippt und Auszüge daraus an verschiedene Leute verteilt um mir ein paar Rückmeldungen zu holen. Die Resonanz war niederschmetternd bis vernichtend. Somit ist das Thema also vom Tisch und ich muss mir was Neues einfallen lassen. Die Entwürfe sind im Papierkorb gelandet und auch nicht wiederherzustellen.
Wir dachten ja, dass es eine gute Idee sei, Eltern zu werden. Ich denke das nach wie vor. Judith findet schwanger sein glaube ich doof. Nicht genug, dass der Rücken nicht so ganz mitmacht und sie ständig Sodbrennen hat, nein unser Baby hat sich gedreht. Wo er hin und wieder mal gegen die Bauchwand getreten hat und wir uns so schon etwas näher kommen konnten, räumt er jetzt mal innen etwas auf, dekoriert um und sieht zu, dass seine zukünftige Mama oft mal ganz schnell zum Klo muss. Ansonsten geht es dieser aber ganz gut. Sie meckert ab und an mit mir, was ich aber als gutes Zeichen deute. Erst wenn sie das nicht mehr macht, fange ich an mir Sorgen zu machen.
So, und nächste Woche erzähle ich Euch dann was von Booten und norwegischen Behörden. Ich bin da im Moment noch etwas im Kampf mit den Brüdern und Schwestern und gebe Bescheid, sobald das Thema durch ist.
Bis dahin, macht es hübsch, schwitzt nicht so viel und bis zum nächsten Mal!
Gruß
Karsten