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Ob ich zufrieden bin? Nun ja, gemessen an der Tatsache, dass ich 4 Wochen Vorbereitung hatte und 105 Läufer am Start waren… 2:01:09 ist jetzt bei weitem keine Bestzeit, aber lassen wir das mal so stehen. Ein Video gab es nicht. Beschwerden bitte an Judith.
Es ist Freitag, es ist WM, wir haben Besuch und zudem ist es wieder Zeit für einen Bericht. Hallo an alle, die wie immer fleißig klicken und lesen.Wir haben mein Auto verkauft. Letzten Freitag hat der Polo seinen Besitzer gewechselt. So richtig daran geglaubt habe ich nicht, aber die Leute waren so begeistert, dass sie ihn direkt mitgenommen haben. Was er gebracht hat? Darüber breiten wir mal das Mäntelchen des Schweigens. Jetzt ist Fahrradfahren angesagt.
So viel von mir. Judith kränkelt etwas rum und der Hund… Wenn wir das Kind genau so verziehen, dann wird hier die Supernanny angesagt sein. Er kann nicht vom Katzenfutter wegbleiben, rülpst, furzt und jagd Möven. Ich könnte beliebig fortfahren.
Wie immer, wenn Besuch da ist, halten wir auch diesmal an der Tradition fest und ich übergebe mich einfach mal. Viel Spaß damit. Und bitteschön:
….und “die Dame von der Pinnwand” hat nichts mit den leicht bekleideten Mädchen in Spintschranktüren zu tun…. nur um das schon mal von Anfang an deutlich zu machen ;) ein freundliches Hallo an alle auch von uns (Svenja und Marc)! Nach einer etwas längeren Anfahrt als sie die anderen Behnk-Besucher, die bereits hier waren, kamen wir am Samstag Vormittag glücklich und müde hier an. Natürlich früh genug um den Herrn des Hause noch kräftig bei seinem Endspurt vom “Halben” anzufeuern. Hm, wahrscheinlich hätten wir ein wenig lauter anfeuern sollen, aber für einen erstklassigen Endspurt hat es noch gereicht: Karsten’s Ego ließ es nicht zu, zwei Norweger auf der Zielgeraden an sich vorbeiziehen zu lassen. Auch wenn man dabei Haken schlagen muss und über zwei Bahnen Slalom läuft. Aber: Die beiden Wahl-Landsmänner hatten das Nachsehen, wenn auch nur knapp. Die Bahn hätte keine 10 Meter länger sein dürfen…
Am Sonntag, der Tag darauf, war dann ganz uns gewidmet, wir durften das Holzboot der beiden besichtigen, lernten ein Norweger-Unikat kennen und hielten auf der Rückfahrt an einem Camping-Platz an, auf dem es (wahrscheinlich mit Monopolstellung) Curry-Wurst mit Pommes gab. Für uns Ruhris eine willkommene Abwechslung, wie man sich vorstellen kann. Und auch in Norwegen gibt es die Diskussion, ob die Original-Currywurst nun aus dem Ruhrgebiet oder Berlin kommt… wie wir dazu stehen, brauchen wir nicht extra erwähnen.
Nach dem “kulinarischen Hochgenuss” (die Wurst stammte aus Norwegen) fuhren wir weiter nach Bømlo, wo es bei einer Freundin von Svenja dann doch noch eine echte, deutsche Wurst gab. Merke: Macht nie den Fehler, erst eine deutsche Wurst und dann eine Pølse aus Norge zu essen… nie!
In der Woche waren wir zumindest tagsüber mehr auf uns allein gestellt und haben die Stadt ein wenig unsicher gemacht. Dank Svenja’s perfekten Norwegisch-Kenntnissen fielen wir nicht ganz so als Touris auf… höchstens von der Mode her. Meine Güte, es bringen hier Leute tatsächlich fertig, mit einem Einteiler-Jogginganzug auf der Einkaufsmeile von Haugesund zu flanieren. Schön ist, glauben wir, anders.
Marc versuchte, seine bereits in Abendkursen erlernte Fähigkeiten dann bei der Bestellung von Eis oder der Bezahlung der Café-Rechnung umzusetzten… warum sprechen die hier nicht einfach Englisch?! Dann hätte das bestimmt nicht zu einem so breiten Grinsen der Bedienungen geführt. Naja, das Eis war aber lecker.
Svenja ist scheinbar ganz stolz auf ihren “Angelprofi”, Marc hat unter den gestrengen Augen von Karsten das Angeln erlernt. Zunächst mit mäßigem Erfolg, der sich dann über weitere Angelausflüge dann endlich doch einstellte: Heute gab es selbstgefangenen Fisch.
Was Karsten insgeheim bestimmt ärgert (würde er nie zugeben) ist, dass Marc die erste Makrele dieses Jahr gefangen hat, was Herrn Behnk bislang verwehrt blieb. Da mussten wohl erst die Vollprofis aus Deutschland kommen, damit das klappt…
Was uns beiden sehr verwundert hat, war das Wetter. Wir gingen natürlich davon aus, dass es hier öfter regnet und dank Wind kühler ist, aber: Es war traumhaft schönes Wetter, die Sonne schien den ganzen Tag und es war tierisch warm. Solange man in der Sonne blieb und der Wind nicht zu stark war. Sonnenbrand bei Svenja war das Resultat. Marc freut sich über eine leichte Bräune, die ihm sonst als Verkäufer in einem großen Möbelhaus ohne Sonnenlichtkontakt verwehrt bleibt.
Alles in allem war hier eine sehr schöne Zeit, wir danken unseren Gastgebern und dem “Terrorkrümel” für einen wunderbaren Urlaub in Norwegen. Wir wissen jetzt, welcher Supermarkt Nutella verkauft und welcher nicht.
Vielen Dank für die Unterstützung bei der Jobsuche und was daraus wird, wird man sehen…
Takk for alt!