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Nachdem der Winter nie enden wollte, ist er nun ansatzlos in den Sommer über gegangen! Nur ein seit gut 3 Wochen anhaltender Nordwind trübt noch ein wenig die Idylle.
Hallo und Willkommen zu einer neuen Wochenreflexion. Ja der liebe Wind. Es ist ärgerlich aber man kann nichts daran ändern. Draußen in der Sonne sitzen klappt ganz gut, da wir aber direkt am Sund wohnen und dann auch noch da, wo es gleich aufs offene Meer hinaus geht, stört dieser doch sehr kalte Vertreter das T-Shirtwetter. Bergab trampeln beim Fahrradfahren ist mindestens genau so zäh wie bei Gegenwind die Brücke raufzustrampeln. Ich sehe es als extra Trainingseinheit an und freue mich wenn das mit dem Wind vorbei geht. Dann schieß ich wahrscheinlich die Brücke rauf das es eine wahre Freude sein wird.
Eine Freude, gutes Stichwort. Meine Mutter ist endlich unter die Haube gekommen. Mit ihren grade mal 50 Jahren ist Sie in den Hafen der Ehe eingelaufen. An dieser Stelle noch mal alles Gute und ich freue mich schon auf die Hochzeitsnachfeier! Geschenke gibts dann später.
Ich hatte eine Schraube im Reifen. Im Reifen vom Auto, nicht vom Fahrrad. Wiedermal. Und wiedermal konnte es nich repariert werden, sondern ich hatte die Ehre einen neuen kaufen zu dürfen. Das hätte echt noch 2 Wochen warten können. Der Wagen soll nämlich weg. Also verkaufen. Da sich bis jetzt aber noch niemand auf mein Angebot gemeldet hat, muss ich wohl etwas im Preis runter gehen. Nun ja, versuchen konnte man es ja mal.
Man höre und staune, ich habe wieder mit dem Laufen begonnen. Am 5. Juni ist in Haugesund Halbmarathon. Für kurzentschlossene hier also noch schnell die Möglichkeit sich anzumelden. Da ich seit 4 Wochen mit dem Fahrrad unterwegs bin und gut 1,5 Stunden im Laufschritt verbringen kann, denke ich mir, dass ich die Strecke wohl schaffen werde. Zugegeben, 7 Wochen sind nicht wirklich viel an Vorbereitungszeit. Daher werde ich auch die Uhr zuhause lassen und mein Motto wird sein: Ziel ist die Ziellinie. Ich hoffe sie ist weiß. Â
Gestern waren wir Mamakleider kaufen. Also keine Kleider im eigentlichem Sinne, sondern Schwangerschaftshosen und so was halt. H&M ist doch tatsächlich der einzigste von allen, der eine eigene Mamaabteilung hat. Gut, man kann auch in extra Mamageschäfte gehen. Allerdings bezahlt man da auch Mamageschäftspreise. So gab es eine neue Hose und noch eine Jacke dazu. Ich konnte die Finger nicht von einem AC/DC T-Shirt lassen. Wollen den Nachwuchs doch gleich richtig Kleiden. Zudem hätte es das wahrscheinlich nicht im Mamaladen gegeben.
Judith geht es soweit ganz gut. Das Sodbrennen will nicht so ganz weichen, aber sonst… Auf die Gefahr hin, dass ich Ärger bekomme, wen sie das hier ließt, teile ich Euch mal am Rand mit, dass sie doch schon gewaltig an Umfang zugelegt hat. Mein lieber Mann. Für sie ist das wie ein Fluch. “Ich esse doch gar nicht sooo viel”, ist einer ihrer Lieblingssätze. Ich sag dann meist: ” Judith Schatz, zeig mir eine Frau die in der Schwangerschaft abgenommen hat!” An dieser Stelle läßt Judith übrigens einen lieben Dank an alle ausrichten, die an Ihren Geburtstag gedacht haben.
Zur Feier ihres Tages waren wir im Kino. Robin Hood. Mit Popkorn, welches schon wieder vor Filmbeginn alle war und norwegischem Untertitel. Ich werde hier keine Filmkritik abgeben. Schaut ihn Euch selbst an und laßt uns später darüber debattieren.
So, ich weiß nicht ob ihr es schon wußtet, aber es steht ein langes Wochenende vor der Tür. Vor Dienstag wird hier kein Handschlag mehr getan. Ich geselle mich jetzt raus zu meiner Frau auf die Sonnenliege und wünsche allen Familienangehörigen, die am Sonntag auf der offiziellen Hochzeitsfeier sein werden, viel Vergnügen. Esst ein Kotlett und ne Wurst für mich mit, Bier könnt ihr selbst trinken.
Wir sehen, hören und lesen uns!
In diesem Sinne
Gruß
Karsten