Abgelegt unter: Tagebuch
Der Höhepunkt meiner Woche bestand darin, dass ich am Dienstag mein Fahrrad abgeholt habe. Nebenbei habe ich mir auch einen Helm zugelegt. Hier wäre es angebrachter “zulegen müssen” zu sagen. Ich finde, die Dinger sehen Scheiße aus. Da einen schönen Mann jedoch nichts entstellen kann und ich als gutes Beispiel vorausfahren will, muss ich jetzt nur noch warten bis der Schnee und das Eis die Straßen wieder hergeben. Sogesehen habe ich also den Tag meines sportlichen Aktivitätbeginns vorverlegt und kann somit auf besseres Wetter warten, bevor mein Programm, diesmal unter dem Namen “Ich gegen mich”, dann endlich starten kann. Das letzte lief ja unter der Überschrift “Ich-Optimierungs-Programm” und war “nur” 42 km lang.
Lassen wir das und wenden uns ein wenig den Neuigkeiten zu. Da auf der Arbeit Hochbetrieb herrscht, bin ich recht wenig Zuhause gewesen. Lediglich Dienstag und heute war pünktlich Feierabend. Wobei heute alles andere als sicher war. Nähen, reparieren, nähen, reparieren. Ein Arbeitskollege meinte, Nähen sei Frauenarbeit. Er fragte mich, ob mir vom ganzen nähen schon Brüste wachsen. Nee, natürlich nicht. Aber wenn, nehme ich mir Urlaub, lege mich ins Bett und spiele mir den ganzen Tag an ihnen herum. Muss ich doch ausnutzen und bevor die auf Grund von anderer Arbeit wieder verschwinden…
Es ist nach wie vor kalt. Nicht anders zu erwarten. Norwegen und Januar spricht nun mal nicht für Sonne und Wärme. Es wird jedoch so langsam. Heute sind seit langem die Tagestemperaturen mal wieder über null Grad gestiegen. Aber auch nur weil es bewölkt ist. Die ganze Woche war es windstill und sonnig. Jetzt, da es Wochenende wird, muss es natürlich winden und bewölkt sein. Typisch. Ich werde morgen trotzdem zum Eisangeln gehen. Also ich angel kein Eis, sondern versuche die Fische zu bekommen die darunter herumschwimmen. Da ich am Mittwoch im regionalen Fernsehsender (WDR 3 - Aktuelle Stunde für Haugesund) gesehen habe, dass es hier ein ganz großer Sport sein muss, mit dem Auto übers Eis zu brettern und so viele Drehungen wie möglich zu schaffen, gehe ich davon aus, dass es mich auch noch halten wird. Judith und Henry haben in Erinnerung an den letzten Ausflug dankend abgelehnt. Ich nenne es Gewichtsreduktion. (Ihr seht grade einen Teil, welches Judith als erstes in die Hand bekommt, auf mich zufliegen)
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und einen gutenStart in die nächste Woche, an die wir aber jetzt erst mal noch nicht denken werden. Bleibt uns treu, empfehlt uns weiter und schaut auch in der Woche mal rein. Es kann ja immer mal was sein.
Zum Schluß noch ein kleines Foto und bis zum nächsten Mal!
Gruß
Karsten
