Wieder Zuhause
Samstag, 26. Dezember 2009, 15:11
Abgelegt unter: Tagebuch

Am Anfang möchten wir uns erstmal für die lieben Grüße und netten Geschichten sowie Gedichte an der Pinnwand bedanken. Auch ein Dankeschön an alle, die unserem Aufruf gefolgt sind und sich früh aus den Federn lösen konnten, um uns im Cafe del Sol zu besuchen. Zugegeben, wir hätten mit etwas mehr Resonanz gerechnet, aber diejenigen die nicht erschienen sind, werden sicherlich Ihre Gründe gehabt haben.

Wieder Zuhause, also hier in Norwegen, lassen wir gerade die letzten beiden Tage an uns vorbeiziehen. Ich habe es diesmal nicht in altgewohnter Manier geschafft, Euch Freitags zu schreiben. Einerseits aus Zeitgründen, andererseits hat mich eine fette Erkältung erwischt und mich quasi lahmgelegt. Ich suche hier nicht nach einer Entschuldigung, sondern hatte schlichtweg einfach keine Lust zu tippen. Lieber hab ich die Zeit im vertrauten Familienkreis genossen. Soweit es mir denn eben möglich war.

Zuhause ist ein gutes Stichwort. Was und vor allem wo ist für uns im Moment Zuhause? Deutschland ist noch sehr vertraut aber auch schon weit weg. Norwegen ist  neu, noch nicht so vertraut wie es Deutschland war. Ich bezweifel, dass es je so sein wird. Wir sind momentan, egal wo wir sind, die Ausländer. Kommen wir nach Deutschland, heißt es, da kommen die Norweger. Sind wir hier, werden wir immer als “die Deutschen” tituliert werden. Ich genieße jedoch ein wenig die Anonymität hier. Dumm nur, dass man zwangsläufig in Kontakt mit Menschen kommt und gar nicht so anonym ist, wie man es vielleicht gerne wäre. Treffe ich z.B. einen Arbeitskollegen in der Stadt, gelte ich bestimmt als unfreundlich. Ich rechne ja nicht damit, dass ich hier jemanden kenne. Ihm fällt vor lauter winken wahrscheinlich schon der Arm ab, bevor ich überhaupt Notiz davon nehme, dass er mich meinen könnte.

Zurück zu unserem Trip. Ich wäre am Mittwoch am liebsten hier geblieben. Nicht aus Flugangst, sondern weil es mich, wie oben schon erwähnt, erwischt hat. Mittwoch abend, mit Fieberattacken und dem dazugehörigem Schüttelfrost. Zu allem Überfluss hatte der Flieger auch noch 90 Minuten Verspätung, die einem in solch gesundheitlichem Zustand, wesentlich länger vorkommen. Demnach waren wir auch erst viel später als erwartet bei den Schwiegereltern. Gegen 3 Uhr Nachts. Die Nacht war dementsprechend kurz, da wir für Einkäufe nur diesen Vormittag Zeit hatten. Am Ende hat alles so hingehauen, wie wir uns das vorgestellt haben. Selbst die Sachen haben wir alle mitbekommen. Obwohl es doch eine haarsträubende Packaktion war, weil ja nicht alles mit ins Handgepäck darf.

Dass der langersehnte Saunabesuch für mich nicht geklappt hat, finde ich im Endeffekt gar nicht so schlimm. Wäre dann zu Rund gewesen die ganze Geschichte. So hab ich etwas, worauf ich mich das nächste Mal freuen kann. Aufgrund der anhaltenden Schreibbarrikade, belasse ich es auch erst mal dabei. Habt ja schon mal ein paar Infos.

Macht Euch noch ein paar schöne Tage. Für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, vor dem Bericht “Winterwonderland” von Judith, war noch einer von mir. Alle, die ihn gelesen haben, können sich wie immer einen Smiley bei mir abholen. Ich werd jetzt erstmal wieder gesund und dann lesen wir uns wieder.

In diesem Sinne

Gruß

Karsten



Winterwonderland
Samstag, 19. Dezember 2009, 13:44
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Hallo! Hier meldet sich mal wieder Judith zu Wort.

So habe ich mir Heiligabend eigentlich immer vorgestellt. Man steht morgens auf und alles ist weiß! Es hat über Nacht geschneit und zwar nicht wenig! Stellenweise haben wir 25cm Puderzuckerwelt. Der Hund versankt bis zum Bauch - was ihn zum Schneekaninchen mit hoppelnder Fortbewegung zwang.

Karsten ist mit dem vielen Weiß nicht einverstanden. War doch eigentlich Boot-Tour angesagt heute.. das fällt wohl aus. Wie ich meinen Mann kenne, wird er mir den ganzen Tag auf den Zeiger gehen und rumnörgeln! Er hat sich doch so auf die lang ersehnte Tour gefreut - und jetzt?!? Langeweile! Männer…?!!

Nach unserem Schnee-Spaziergang werde ich wohl den weiteren Tag auf der Couch verbringen. Meine Erkältung zeigt sich hartnäckig. Mitleid und Erkältungs-Linderungs-Tipps nehme ich an der Pinnwand gerne entgegen :-)

Ein paar Eindrücke sollen Euch nicht verwährt bleiben und ebenso die Frage: wieviel Kind steckt in einem Mann?!

Ich wünsche Euch ein weißes Wochenende, macht die Schltten startklar und, wenn wir uns nicht mehr hören, sprechen, lesen oder sehen: FROHE WEIHNACHTEN!!!

Judith



Auszeit
Freitag, 18. Dezember 2009, 17:25
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Ups! Was war das denn? Mittwoch Morgen 9.10 Uhr war Feierabend. Es ging nichts mehr.” Mensch Karsten, jetzt sieh mal zu, dass du fertig wirst. Die Anderen warten schon.” So meine Selbstanfeuerungsversuche. Aber bei Karsten war sprichwörtlich gesagt die Luft raus. Sand im Getriebe. Blei in den Knochen. Wie gesagt, 9.10 Uhr war Feierabend. Den Rest des Tages habe ich dann zusammen mit Henry auf der Couch verbracht. Er zeigte sich solidarisch und war einfach mit krank. Judith stieg am Donnerstag mit ein. Ich war wieder auf dem Weg der Besserung, da fing sie an. Henry war durchgehend krank. Heute ging es dann wieder. Da es Freitags bei uns auf der Arbeit immer sehr entspannt ist, ließ es sich auch gut ertragen.

Es ist kalt geworden in Norwegen. Aktuell zeigt das Thermometer -6,3 Grad an. Fürs Wochenende ist Schneefall angesagt. Toll. Die ganze Woche schien die Sonne und wenn es endlich mal wieder klappt, dass wir zum Boot können, dann muss es natürlich schneien. Erfahrungsgemäß sind die Straßen aber gut befahrbar. Liegt unser Boot doch quasi an der A1. Also hier E39, was aber so ungefähr das selbe ist. Nur mit weniger Autos. Und die Aussicht ist besser. Dafür ist die Straße schlechter. Weniger Baustellen würde ich einfach mal behaupten. Jetzt aber genug. Erwähnte ich die Tunnel?

Voller Vorfreude, weil das ist ja bekanntlich die Schönste aller Freuden, sehen wir Weihnachten entgegen. Ein paar Tage deutsche Küche genießen, Supermärkte nach Altbekanntem absuchen und natürlich Freunde , Bekannte und Familie wieder sehen. Ja, zugegeben, anfangs wehrte ich mich etwas dagegen, mittlerweile freue ich mich. Sind ja nur ein paar Tage. Die haben es terminlich gesehen aber mehr als in sich. Da darf auch “nichts” Unvorhergesehenes dazwischen kommen.

Bei Judith auf der Arbeit war Wichteln angesagt. Das ist so ein pädagogischer Kram, bei dem alle etwas kaufen und sich dann gegenseitig schenken. Im besten Fall soll keiner wissen von wem das Geschenkte kommt. In den meisten Fällen weiß es sowieso jeder und das, was man gekauft hat, hätte man selber gern. Später regt man sich dann darüber auf, was man doch für einen Scheiß bekommen hat und wie glücklich sich doch der Andere schätzen kann, soetwas Tolles bekommen zu haben. Judith verschenkte eine Weinschachtel. Wir hatten noch eine Flasche trockenen Rotwein, den hier eh keiner trinkt. Hübsch verpackt in einer Holzkiste samt Zubehör. Öffner, Ausgießer und was man sonst  so alles nicht braucht beim Weintrinken. Im Gegenzug gag es…. Tatatataaa. Ein Schnneball mit ganz vielen Lichtern zum ins Fenster hängen. Zum Glück nicht so ein Blinkeding - das wäre sofort in die Wiederverwertung gegangen. Sie findet es ganz hübsch, jetzt da es hängt. Ich amüsiere mich über die lustige Verkabelung die direkt hinter meiner Sofaseite hergeht. Mal sehen, wann ich das Ding das erste Mal runterhole. Im Zweifelsfall bekomme ich auch einfach nur eine gewischt. 220 Volt Wechselstrom, die Frisur sitzt.

Dabei fällt mir bei allen Ausschweifungen ein, dass ich in meinem Buch ja mal eine Abhandlung  zum Thema: “Männer, Frauen und Weihnachtsdekoration” schreiben könnte. Weihnachtsdeko läßt sich dann auch wahlweise mit allem anderen Dekomist ersetzen. Entschuldigung, Frau Golda. Natürlich heißt es “Raumgestaltung”.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei Claudia und Edwin für die nette Weihnachtspost bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch an meinen früheren Arbeitgeber und der dazugehörigen Post. Zugegeben über Ersteres freute ich mich etwas mehr!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen 4. Advent. Passt auf Euren Kranz auf. Unseren durfte ich schon erfolgreich löschen. Erwähnte ich eigentlich schon mal, dass mir Deko etwas suspekt ist?!

Bleibt gesund, empfehlt uns weiter und seid nicht böse, wenn wir es nächsten Freitag nicht in altgewohnter Manier schaffen. Vielleicht wird es schon Mittwoch was, vielleicht aber auch erst Samstag. Reingucken lohnt sich in jedem Fall!

Gruß

Karsten



Die weiße Linie
Freitag, 11. Dezember 2009, 15:01
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Da es wieder Freitag geworden ist, das Wochenende vor der Tür steht und ihr sicherlich nichts sehnlicher erwartet, als ein paar Zeilen von mir, will ich mich nicht lange bitten lassen.

Die Woche verlief ohne große Ereignisse. Ich habe ein wenig am Buch weitergeschrieben, meine Frau zum Sporttreiben genötigt und mir schon mal ein Ziel für 2010 gesetzt. Guter Vorsatz, wenn man so will. Ich dachte mir eigentlich, dass ich im Frühjahr nach Deutschland komme um den Ruhrmarathon mitzulaufen. Sollte dieser doch diesmal über die A 40 gehen. Wie ich aber im Internet gelesen habe, ist man sich da alles andere als sicher ob eben dieser denn auch wirklich stattfindet. Weil das Ruhrgebiet  ja sozusagen die Kulturhauptstadt 2010 und der Ruhrmarathon eigentlich von Karstadt ist, kommt man da ein wenig in Interessenkonflikte. Keine Ahnung, wo genau man sich da uneinig ist, man ist es auf jeden Fall.

Damit ich mein Vorhaben auch in die Tat umsetzen kann, musste ich also weiter suchen. Marathonveranstaltungen gibt es in Deutschland noch und nöcher. Und, man lese und staune , auch in Norwegen. Also bei weitem nicht so viele wie in Deutschland, aber es gibt sie. Alle Sportbegeisterten unter Euch mag ich an dieser Stelle aufrufen: wenn ihr, so wie ich, noch nie in Oslo gewesen seid, wäre das doch die Chance. Wenn ihr schon mal da ward, um so besser. Dann kennt ihr ja die Stadt und vermutlich auch die Strecke. Wie gesagt, wer Lust auf einen guten Vorsatz hat, setzt sich einfach mit mir in Verbindung. Der Lauf ist am 26. September. Somit kurz vor meinem 30sten Geburtstag. Und gerade vor diesem reizt es mich noch mal ganz besonders, die weiße Linie zu sehen und auch zu überschreiten.

Jetzt aber genug vom Sport. Wie gesagt, das Wochehende steht vor der Tür. Heute ist Julebord. Diesmal von meiner Firma. Direkt in Haugesund. Ist aber, glaube ich, keine geschlossene Gesellschaft. Wer also kommen mag… Sind direkt unten am Kai. Aber was sag ich da? Ins Kino ist ja auch keiner mitgekommen.

Das es hier früh dunkel wird, ist kein Geheimniss. Wie die Leute damit umgehen, bringt mich jedoch so manches Mal zum Schmunzeln. Das hier alle mit Warnwesten durch die Gegend laufen, ist schon ein alter Hut. Würde in Deutschland kaum einer machen. Refleks oder Blinkis oder wie die Dinger sonst so hießen, die am Schulranzen dran waren, gehören hier zur ganz normalen Winterkleidung dazu. Nicht nur bei Kindern. Da hätten wir wieder einen weiteren Punkt, der das reichste Land der Welt plötzlich ganz arm aussehen läßt. Fußgängerwege und ausreichende Straßenbeleuchtung sind hier eher Mangellware. Also  nicht in der Stadt, sondern etwas ausserhalb. Bei uns zum Beispiel. Wobei wir nur 4 Kilometer von der Innenstadt entfernt sind. In Haugesund selbst ist die Einkufsstraße heller beleuchtet als das Stadion bei Flutlicht. Ich frage mich derweil, was die Earthhour gebracht hat, wenn man jetzt wieder um so mehr aufdreht.

Einer unser Nachbarn hat letzte Woche definitiv den Vogel abgeschossen. Als ich um 19.30 Uhr mit Judith vom Einkaufen kam, stand er im Garten und hat die Hecke geschnitten. Mit Hilfe von drei Bauscheinwerfern.  Ob es nun 16.30 Uhr oder 19.30 Uhr ist, spielt hier auch keine Rolle. Die Dunkelheit ist die Selbe.

Morgen geht es mal wieder zum Boot. Ich muss die Truhe ein wenig auffüllen. Die Fischvorräte neigen sich langsam dem Ende zu. Außerdem sind seit dem letzten Ausflug schon wieder ein paar Wochen ins Land gezogen. Da unser Boot ja bekanntlich einen anderen Platz hat, hoffe ich, dass es morgen windstill ist. Von dort aufs offene Meer ist nur ein Katzensprung. Da hätte ich mal richtig Lust drauf.

Sonntag geht es dann ins Restaurant zum Arbeiten und Montag… Da reden wir jetzt erstmal nicht drüber. Wie gesagt, es ist Wochenende. Und genau in dieses entlasse ich Euch nun auch. Machts hübsch, treibt es nicht zu wild und denkt an die Weihnachtsgeschenke. 13 Tage habt ihr noch.

Bis dahin

Karsten

P.S: Vielen Dank für die lieben Grüße von Menschen die wir schon lange nicht mehr gehört oder gesehen haben. Ich will nicht jedem eine Email schreiben, deshalb machen wir das auf diesem Weg. Allen anderen Lesern, die immer mal wieder die Seite besuchen und sich bis jetzt noch nicht eingetragen haben, möchte ich ans Herz legen doch auch mal was an der Pinnwand zu lassen. Dann weiß ich wenigstens für wen ich so alles schreibe. So und jetzt genug. Vergesst nicht das Weiterempfehlen und denkt daran das nächste Woche Freitag sicherlich wieder was Neues hier steht.



Einfach und ohne Plan
Freitag, 4. Dezember 2009, 16:33
Abgelegt unter: Tagebuch

Nee, was hab ich überlegt, was ich wohl diesmal wieder schreibe.

Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass ich einfach mal wieder frei von der Leber weg tippe. Also nicht, dass ich sonst einen Plan hätte, bezüglich dem, was ich sonst so schreibe. Aber Gedanken mache ich mir schon.

Also ich fang einfach mal beim Wetter an. Es war Schön. Haha! Werdet ihr jetzt sicher gedacht haben, da hat sich nichts geändert, deswegen fängt der auch damit an. Denkste. Hatten bis gestern eigentlich durchweg schönes Wetter. Montag und Dienstag fast wolkenlos. Das dumme ist nur, dass man da nicht viel von hat. Wie der Sund im Sonnenschein aussieht, weiß ich ja mittlerweile. Ich will damit nicht die Schönheit runterreden, aber ich weiß genau so gut wie er im Regen aussieht. Warum man nichts von dem schönen Wetter hat? Na, weil es hier so früh dunkel wird. Sind mittlerweile bei 16.30Uhr. Dumm nur, wenn es bewölkt ist. Dann wird es den ganzen Tag nicht wirklich hell.

So viel übers Wetter. Jetzt zu was ganz anderem. Da wir ja im “reichsten Land der Welt” wohnen, sollte man meinen, dass auch sonst alles ganz toll ist. Vergesst es. Ich sage nur: Gesundheitssystem. Meine Bauchgeschichte, die mal kommt und dann urplötzlich wieder weg ist, zieht sich nun schon über 5 Monate. Also die Behandlung. In der Zeit bekam ich 3 mal Blut abgenommen und nun endlich einen Termin im Krankenhaus. Allerdings erst im Januar. Ob die hier bescheuert sind. Einfach zu beantworten. Ja! Die Ergebnisse der Blutuntersuchung (in Deutschland noch am gleichen, spätestens am nächsten Tag) lassen hier gut 3 Wochen auf sich warten. Die schicken die Dinger bestimmt nach Deutschland. Und da die Post hier ebenso langsam ist wie alles andere auch, dauert das halt etwas länger. 

Man sollte meinen ich sei hektisch. In den Augen der Norweger bin ich das wahrscheinlich auch. Ähnlich sieht es mit Serviceleistungen aus. In Restaurants braucht ihr nicht zu glauben, dass jemand kommt und nach Getränken fragt. Wenn die Gäste durstig sind, werden sie sich schon was holen. So deren Einstellung.

Es hört sich heute irgendwie alles nach jammern oder meckern an. Deshalb mache ich hier mal Schluß mit den Aufzählungen. Bin glaube ich noch ein wenig verwöhnt von Deutschland. So schnell stellt man sich eben doch nicht um. Andere Länder andere Sitten. Fast hätte ich “Titten” geschrieben, was am Wahrheitsgehalt dieser Aussage aber auch nicht viel geändert hätte.

Vom Boot habe ich nichts gehört, also gehe ich davon aus, dass es sein Winterschlaf genießt und es ihm dementsprechend gut geht. Was das Angeln macht? Ich war schon lange nicht mehr. Endweder haben mir Wetter oder frühe Dunkelheit einen Strich durch die Planungen gemacht. Ich habe vor, morgen früh zu gehen. Mal sehen, was das Wetter sagt. Hätte mal wieder Lust auf Dorsch. So schön aus der Pfanne und so. Nicht gekocht, wie es der Norweger gern mal macht. Wo man sich in Deutschland für “Seelachsfilet” dumm und dusselig bezahlt, zieht der Norweger es vor, daraus Fischfrikadellen zu machen. Kein Witz. Das ist hier nunmal der Fisch, der am häufigsten an die Angel geht.

So, wie ich sehe ist das Essen fertig. Das heißt Schluss für heute. Erwähnte ich eigentlich schon, dass am Abend die Mitarbeiterweihnachtsfeier des Kindergartens ist? Ich bin übrigens auch eingeladen. Alle die jetzt noch wussten, dass es nicht Mitarbeiterweihnachtsfeier sondern “Julebord” hieß, dürfen sich mal wieder selbst auf die Schulter klopfen und sich einen Smiley auf die Hand malen. Der Rest stellt sich in die Ecke oder ließt etwas genauer.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende. Bleibt mir treu, empfehlt uns weiter und bis zum nächsten Mal!

Gruß

Karsten





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