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…die Frisur sitzt!
Hallo liebe Fangemeinde!
Bei der Anzahl an Besuchern ( Hut ab) spreche ich Euch heute mal wieder so an. Da sich immer die selben im Gästebuch eintragen weiß ich ja gar nicht wer sonst noch so an meinem Geschreibsel und unserer Geschichte interessiert ist. Ich glaube wir werden das im Menü mal ändern und aus “Gästebuch” einfach “Pinnwand” machen. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere doch noch motiviert und hinterläßt was.
Es ist nicht so, das ich den Erfolg dieser Seite an den Gästebucheinträgen messe, dazu haben wir ja den Besucherzähler, viel mehr freut es uns eigentlich, von Euch zu lesen. Rückmeldungen zu den Berichten zu bekommen oder Anregungen für den nächsten Erguß sind für mich so wie der Applaus für einen Musiker. Ohne den hört man halt irgendwann auf.
Zu unserem Wochenende:
Es war lang, es war zäh und es war nass. Das ist glaube ich die Kurzfassung die es am besten trifft. Ob wir was geschafft haben? Nun ja, sagen wir mal so, dass Boot wird langsam wieder. Es war eine Menge zu tun. Alles was wir so nach und nach machen wollten, kam ebend mit einem Mal. Bilder stelle ich Euch noch nicht rein. Die bekommt ihr wenn es fertig ist. Ich hoffe das ich nächste Woche um diese Zeit den Bericht schreibe in dem ich Euch dann eine Diashow presentieren kann. Bis dahin heißt es noch abwarten. Ich stehe halt nicht auf halb fertige Geschichten.
Wäre jemand mit Plan dabei gewesen, wäre sicherlich einiges einfacher von der Hand gegangen. So hatten wir oft nur Fragezeichen vor den Augen und haben Stundenlang über die beste Alternative philosophiert. 3 Leute die noch nie ein Holzboot gebaut haben. Muß ich mehr sagen?! Nebenbei haben wir dann kleinere Arbeiten erledigt die bekanntlich ja am meisten aufhalten. Unser Nachteil war ganz klar das wir Landratten von Bootsbau keinen Schimmer hatten. Man wächst jedoch an und mit seinen Aufgaben.
Wie überall anders auch ist es zum Schluß die Zeit ,die einem davonläuft. Wir haben nicht getrödelt jedoch mußte der dritte im Bunde oft seinen Pflichten nachkommen, so dass Judith und ich auf uns allein gestellt waren. Ehestreit vorprogrammiert, kam aber nicht.
Haben uns dann meist mit Floskeln über Wasser gehalten. Die am meisten verwendeten Sprüche waren: “Sieht gar nicht schlecht aus, kann einem nur schlecht bei werden” oder ” Mehr Knallen als eine Hafennutte können wir auch nicht”. Pessimistischer Optimismus am Rande der Verzweiflung.
Unser Vorteil war das die meisten Schäden über der Wasserlinie waren. Hätte das Boot die gleichen Schäden unter der Wasserlinie gehabt, hätte sich der Traum vom eigenen Boot schneller erledigt als einen der Blitz beim Scheißen treffen kann. Übrigens noch so ein Zitat unseres dritten Mannes.
Wie ihr seht, wer keine Probleme hat, macht sich einfach welche. Manchmal weiß ich auch nicht warum ich mich dermaßen hasse, das ich mir immer wieder so etwas antuen muß. Aber vor dem Vergnügen hat der liebe Gott nun mal den Schweiß gesetzt. Warum sollte es dieses Mal anders sein.
Bei Judiths Bewerbungen hat sich noch nicht all zu viel getan. Viele Fristen laufen aber auch erst noch aus, so dass da durchaus noch was drin sein kann. Wir wollen also, nicht den Sand in den Kopf stecken und ob nun Madrid oder Mailand, völlig egal, Hauptsache Italien.
In diesem Sinne wünsche ich Euch jetzt noch eine angenehme Woche.
Bleibt uns treu und empfehlt uns weiter. Wenn es Euch gefallen hat, dann schaut auch das nächste Mal wieder rein.
Gruß
Karsten